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5.5 Variation in Morphologie und Syntax

Peer Review: Daniel Mehrlein MerencianoLucas Pimenta LangeKarina Stephan Quezada
Erstellt: 11.11.2025
Geändert: 17.03.2026

Wenn Grammatik variiert

Grammatische Variation ist vielleicht der Bereich, der in der Spanischdidaktik am wenigsten systematisch berücksichtigt wird – obwohl Lehrkräfte und Lernende ihm regelmäßig begegnen. Wer spanischsprachige Serien schaut, hört ständig Diminutive: ahorita, cervecita, mamacita. Wer einen Roman aus Madrid liest, stößt auf le vi statt lo vi. Und wer Lernertexte korrigiert, steht irgendwann vor der Frage, ob habían muchos problemas ein Fehler ist oder eine regional verbreitete Konstruktion.

Solche Phänomene unterscheiden sich in einem wichtigen Punkt von der Tempusvariation (vgl. Kapitel Variation im Gebrauch der Tempora): Dort stehen gleichberechtigte regionale Systeme nebeneinander, und keine Form ist ‚richtiger‘ als die andere. Hier ist das Bild differenzierter. Die Diminutive sind ein produktives Wortbildungssystem, das weit über die Bedeutung ‘klein’ hinausgeht – regionale Unterschiede in Suffix und Funktion sind hier normativ unproblematisch. Beim leísmo verschiebt sich die Perspektive: Das Phänomen ist regional weit verbreitet und teils normativ toleriert, teils nicht. Und bei Konstruktionen wie (de)queísmo oder der Pluralisierung von haber steht die normative Bewertung stärker im Vordergrund – diese Formen werden in den meisten Kontexten als nicht standardgemäß eingestuft, sind aber in bestimmten Regionen alltäglich.

Für Lehrkräfte ist es wichtig, diese Abstufungen zu kennen: Nicht jede Variation ist normativ gleichwertig, aber auch normativ markierte Formen verdienen eine linguistische Einordnung statt eines pauschalen Fehlerurteils (vgl. Kapitel Fehlerlinguistik).

Diminutive: mehr als Verkleinerung1

Formen wie casita, amiguito oder ahorita wirken auf den ersten Blick wie einfache Verniedlichungen – und werden oft mit dem amerikanischen Spanisch verbunden, wo Diminutive besonders häufig sind. Beides stimmt, greift aber zu kurz: Diminutive leisten weit mehr als Verkleinerung und sind ein besonders aufschlussreiches Phänomen, weil sich an einer einzigen Endung zeigen lässt, wie viel kommunikative Bedeutung in scheinbar kleinen Formen stecken kann. Formen, Funktionen und Verwendungshäufigkeit variieren in der spanischsprachigen Welt erheblich. Das zeigt sich etwa daran, dass doctorcito in Kolumbien als Höflichkeitsform dienen kann, in Spanien jedoch seltsam klingt – und auch daran, wie unterschiedlich Diminutive etwa in argentinischen Serien oder mexikanischen Liedern verwendet werden. Diese Unterschiede sind dabei nicht nur regional, sondern auch registerabhängig: Diminutive treten vor allem in gesprochener und informeller Sprache auf und sind in formellen Kontexten deutlich seltener.

Diminutive (meist gekennzeichnet durch das Suffix -ito/-ita) bilden zusammen mit Vergrößerungsformen (wie amigote, casona) und abwertenden Formen (wie casucha ‘Bruchbude’, politiquillo ‘Möchtegernpolitiker’) eine eigene Klasse von Wortableitungen, die u.a. subjektive Bewertungen oder affektive Färbungen zum Ausdruck bringen können (zur morphologischen Einordnung vgl. Kapitel Lexikalische Kreativität) – und damit eine Reihe kommunikativer Funktionen übernehmen.

Was Diminutive alles können

Die naheliegendste Funktion ist die der Größenangabe: una casita ist kleiner als una casa. Aber schon hier gilt: Die Größeninterpretation ist an konkrete, zählbare Gegenstände gebunden. Bei abstrakten Substantiven oder Maßangaben entfällt sie ganz – ein kilito ist immer noch ein Kilo.

Sehr häufig weisen Diminutive eine affektive Funktion auf: Diminutive signalisieren Nähe, Zuneigung oder Vertrautheit, ohne den Sachverhalt zu verändern. Mi amigo und mi amiguito bezeichnen dieselbe Person; der Diminutiv markiert die emotionale Haltung der Sprechenden. Eng damit verbunden ist die abschwächende Funktion: ¿No te queda un pedacito? klingt weniger fordernd als ¿No te queda un pedazo?; tengo un problemita stellt das Problem kleiner dar und mildert den Sachverhalt ab. Diese Funktion ist kommunikativ besonders relevant, weil sie in Alltagssituationen auftritt, die Lernende früh erleben: beim Bitten, beim Entschuldigen, beim Abschwächen einer Kritik.

Weniger intuitiv ist die verstärkende Funktion: In bestimmten Kontexten bedeutet der Diminutiv nicht weniger, sondern mehr. El coche estaba nuevecito heißt nicht ‘ein bisschen neu’, sondern ‘brandneu, makellos’; llegó solito bedeutet ‘ganz allein, ohne jede Hilfe’. Schließlich kommt es vor, dass Diminutive dazu verwendet werden, Ironie oder Abwertung auszudrücken: Jemanden als escritorcito, also als Möchtegern-Schriftsteller, zu bezeichnen, ist kein Kompliment – der Diminutiv drückt hier Geringschätzung aus. Dass dasselbe Suffix Zuneigung oder Geringschätzung ausdrücken kann, entscheidet vor allem der situative Kontext. Kulturell unterschiedlich ausgeprägt sind die Möglichkeiten, Diminutive als Respektformen zu verwenden.

Der Diminutiv als Respektform

In bestimmten Varietäten, etwa im andinen Raum, kann ein Diminutiv wie doctorcito auch Höflichkeit oder Respekt ausdrücken: doctorcito, maestrita oder ingenierita sind dann höfliche, wertschätzende Anreden. In Spanien würde dieselbe Form eher als herablassend oder deplatziert empfunden. Diese Asymmetrie ist im Unterricht dann relevant, wenn Lernende Kontakt mit hispanoamerikanischen Gesprächspartner:innen haben – oder wenn entsprechende Situationen in authentischen Materialien auftauchen.

Yo perdí toda mi platita: Verwendungsweisen

Die folgenden Beispiele zeigen Diminutive in spontanen Gesprächssituationen. Hier dienen sie häufig dazu, Aussagen abzuschwächen, zu intensivieren, Nähe auszudrücken oder freundlicher zu wirken.

Uruguay (abschwächend):

Ojito (‘Achtung’, wörtlich ‘Äuglein’) con el puerto.“ (URY5bbf88c76)

Uruguay (abschwächend):

„Todo el trastorno psicológico de eeh tener unos kilitos (‘ein paar Kilo’) de más a la la la crítica y las cirugías (...).“ (URY2cff70d0d)

Paraguay (verstärkend):

„Ernestina me dijo que su mamá le levanta tempranito (‘ganz früh’) a la mañana, prende la tele para vestirle, para ir a la es- para irse a la escuela.“ (PRYb10ea56ba)

Peru (affektiv):

„Yo perdí toda mi platita (‘mein weniges Geld’) en un incendio.“ (PER1101faa0f)

Audios aus CO.RA.PAN

Momentito oder momentico? Und was bedeutet ahorita?

Neben dem panhispanischen -ito/-ita gibt es regionale Präferenzen, die man als Lehrkraft kennen sollte: -ico/-ica ist charakteristisch für den Nordosten Spaniens sowie für Teile der Karibik (cafecico, momentico); in karibischen, mittelamerikanischen und andinen Varietäten findet sich zudem eine Kombination beider Suffixe (ahoritica, chiquitico). Welche Form ein Wort erhält, variiert auch innerhalb derselben Funktion regional erheblich: bar wird in Spanien und Mexiko zu barecito, in Chile und im Río de la Plata-Raum zu barcito. Solche Unterschiede verlaufen nicht einfach entlang der Grenze Spanien–Amerika, sondern quer durch die Hispanophonie.

Wie viele Diminutive hat café?

Eine Einladung auf ein Käffchen zeigt, wie stark die Suffixe regional variieren können: So kann es u.a. heißen ¿Tomamos un...?cafecito (überall), cafetito oder cafelito (Spanien), cafeíto (Karibik) oder cafetico (z.B. Kolumbien, Costa Rica). Alle Formen meinen dasselbe – keine ist ‚richtiger‘ als die andere, sondern sie entsprechen nur den jeweiligen regionalen Gewohnheiten.

Eine der auffälligsten Besonderheiten des amerikanischen Spanisch ist außerdem die Ausdehnung der Diminutivbildung auf Wortarten, die im europäischen Spanisch kaum diminuiert werden. Dabei unterscheiden sich die Varietäten auch darin, wie produktiv Diminutive in verschiedenen Wortarten verwendet werden: Besonders häufig betrifft dies Adverbien. Formen wie cerquita (‘sehr nah’) oder despacito (‘ganz langsam’) zeigen, dass das Diminutivsuffix hier keine Verkleinerung ausdrückt, sondern meist eine Intensivierung oder expressive Nuancierung bewirkt. Auch todo (‘alles’) kann zu todito oder toditito werden und bedeutet dann ‘absolut alles’ oder ‘ohne Ausnahme’.

Ein Sonderfall ist das Adverb ahorita: Es kann je nach Kontext ‘sofort’, ‘gerade eben’ oder ‘in Kürze’ bedeuten und deckt damit verschiedene Bedeutungsnuancen rund um ‘jetzt’ ab. In vielen Varietäten, besonders in Mexiko und Zentralamerika, wird es jedoch auch ganz allgemein im Sinne von ‘jetzt’ verwendet und ersetzt die neutrale Form ahora weitgehend. In Andenvarietäten können sogar Zahlwörter diminuiert werden: Los cuatrito iremos ist im peruanischen Spanisch ein völlig normaler Satz und bezeichnet ‘wir vier’, häufig mit einer affektiven oder gemeinschaftsbetonenden Nuance.

Wenngleich all diese Verwendungen vor allem das amerikanische Spanisch kennzeichnen, sind sie heute auch in Spanien zunehmend präsent, nicht zuletzt durch den Einfluss von Serien, Musik und andere Medien aus Hispanoamerika.

Ya estamos cerquita: Formen und Vielfalt

Die folgenden Ausschnitte aus Radiosendungen zeigen Diminutive im gesprochenen Spanisch aus verschiedenen Regionen der Hispanophonie. Sie illustrieren sowohl unterschiedliche Suffixvarianten (-ito, -ico, -itico) als auch die Ausdehnung der Diminutivbildung auf andere Wortarten, etwa Adverbien (cerquita, despacito, ahorita). Beachte: Die Bedeutungsangaben sind wörtlich, können im Kontext aber besondere Bedeutungsnuancen versprachlichen. Beispielsweise bedeutet algún rayito de sol wörtlich ‘kleiner Sonnenstrahl’, meint aber im Kontext ‘gelegentlicher/seltener Sonnenschein’.

Argentinien:

„Se esperan para hoy 20 de máxima con algún rayito (‘kleiner Sonnenstrahl’) de sol.“ (ARG5955354d7)

Uruguay:

„Ya estamos cerquita (‘ganz nah’) del fin de semana.“ (URY3e6d4dfb2)

Kanaren (Spanien):

„Bueno nosotros en dos minutitos (‘in wenigen Minuten’) volvemos y volvemos con mucho humor.“ (ESPCAN17a593f28)

Costa Rica:

„Pase despacito (‘ganz langsam’) porque todavía están los trabajos eeh ahí en ese (...).“ (CRI3733abe16)

Peru:

„Bueno el precio de la papa ahorita (‘gerade jetzt’) está cómodo.“ (PER49335038b)

El Salvador:

„Estamos muy contentos con el apoyo que tenemos ahorita (‘im Moment’) de la gente de Ahuachapán.“ (SLVaf013aad1)

Kolumbien:

„Déjeme ir un momentico (‘einen kleinen Moment’) a Bucaramanga que hay una noticia que tiene que ver con- precisamente este asunto.“ (COLf1ebb8bde)

Kuba:

„Mis saludos y mi abrazo también para que sienta un poquitico (‘ein ganz kleines bisschen’) de calorcito, Luisito.“ (CUB5d77cc7b3)

Audios aus CO.RA.PAN

Zwischen Variation und Norm

Bei den folgenden drei Phänomenen verschiebt sich die Perspektive gegenüber den Diminutiven: Es geht nicht mehr nur um regionale Unterschiede im Gebrauch, sondern auch um die Frage, wie diese Formen normativ bewertet werden. Der kastilische leísmo ist seit Jahrhunderten verankert und wird von der RAE als tolerierte Variante eingestuft. Beim (de)queísmo und bei der pluralischen Verwendung von haber ist die normative Bewertung dagegen deutlicher: Diese Formen sind weit verbreitet und linguistisch erklärbar, gelten aber in den meisten Kontexten als nicht standardgemäß. Für den Unterricht ist diese Abstufung entscheidend – denn wer zwischen regionaler Norm, tolerierter Abweichung und stigmatisierter Form unterscheiden kann, reagiert im Klassenzimmer souveräner.

Lo vi oder le vi? Der leísmo und seine Grenzen2

Wer in einer spanischen Zeitung wie El País liest, stößt früher oder später auf Sätze wie Al presidente le recibieron con aplausos – und stutzt vielleicht, weil man im Unterricht gelernt hat, dass es lo recibieron heißen müsste. Schließlich ist el presidente das direkte Objekt und müsste durch lo ersetzt werden. Liegt also ein Fehler der Redaktion vor?

Tatsächlich handelt es sich um den sogenannten leísmo: die Verwendung des Dativpronomens le anstelle des Akkusativpronomens lo (oder la) für das direkte Objekt. Das Phänomen ist in Zentralspanien völlig normal und ist charakteristisch für die nationale bzw. regionale Standardvarietät – man hört es im Alltag, liest es in der Presse, begegnet ihm in der Literatur von Cervantes bis Pérez-Reverte. Aber es ist eben genau das: ein Regionalismus, kein panhispanisches Merkmal.

Das etymologische System als panhispanischer Normalfall

Das im Spanischunterricht vermittelte Pronominalsystem – lo/la für das direkte Objekt, le für das indirekte – entspricht dem sogenannten ‚etymologischen‘ System. Es heißt so, weil es die lateinische Kasusunterscheidung (Akkusativ vs. Dativ) fortführt. Dieses System ist in der gesamten spanischsprachigen Welt die Norm: in Hispanoamerika, auf den Kanaren, in Andalusien und auch in weiten Teilen Nordspaniens. Die allermeisten Spanischsprechenden verwenden also lo/la für das direkte und le für das indirekte Objekt – genau so, wie es im Unterricht gelehrt wird.

Der kastilische leísmo: regionale Besonderheit mit besonderem Status

In Kastilien hat sich historisch ein anderes System herausgebildet, in dem die Pronomen nicht nach Kasus, sondern nach dem Geschlecht und der Belebtheit des Referenten gewählt werden. Der verbreitetste Typ ist der leísmo de persona masculina: Dabei ersetzt le nicht jedes direkte Objekt, sondern nur solche, die sich auf männliche Personen beziehen. Dieser Gebrauch ist seit dem Mittelalter in Kastilien verwurzelt und hat sich über Jahrhunderte in der Literatursprache etabliert. Aufgrund dieser langen Tradition und seiner Verankerung in der kastilischen Norm wird er von der RAE nicht als Fehler bewertet, sondern als tolerierte Variante eingestuft (vgl. DPD, s.v. leísmo). Er bleibt aber eine regionale Erscheinung: Außerhalb Kastiliens wird er in der Regel nicht verwendet.

Dass der leísmo im Unterricht dennoch eine Rolle spielen kann, liegt an der kulturellen Präsenz Spaniens: Wer El País liest, spanische Serien schaut oder literarische Texte aus Spanien behandelt, wird ihm mit hoher Wahrscheinlichkeit begegnen. Als Lehrkraft sollte man das Phänomen einordnen können, ohne es unterrichten zu müssen. Entscheidend ist, dass Lernende das etymologische System beherrschen – und dass ein in einem spanischen Text auftauchendes le vi nicht als Fehler ‚korrigiert‘ wird.

Zu vermeiden: laísmo und loísmo

Neben dem leísmo existieren in Kastilien zwei weitere Variationsphänomene, die jedoch normativ anders bewertet werden. Beim laísmo wird la/las für das indirekte Objekt bei femininem Referenten verwendet, z.B. La dije la verdad (statt Le dije la verdad). Beim loísmo wird lo/los für das indirekte Objekt bei maskulinem Referenten verwendet, z.B. No lo dieron tiempo (statt No le dieron tiempo).

Beide Phänomene sind geographisch deutlich enger begrenzt als der leísmo, auf informellere Register beschränkt und gelten als ungebildeter Sprachgebrauch. Der loísmo ist dabei besonders selten und stark stigmatisiert. Für den Unterricht spielen beide keine Rolle; als Hintergrundwissen helfen sie aber, das Gesamtbild der kastilischen Pronomenvariation zu verstehen: Sie alle gehen auf dasselbe Systemprinzip zurück, nämlich die Tendenz, Pronomen nicht nach Kasus, sondern nach Genus und Belebtheit des Referenten zu wählen.

Leísmo in Hispanoamerika?

Auch in einigen Regionen Amerikas findet sich ein leísmo, allerdings aus ganz anderen Gründen. In der Andenregion (v.a. Ecuador, Peru, Bolivien) sowie in Paraguay ist er durch den Kontakt mit indigenen Sprachen wie dem Quechua und dem Guaraní beeinflusst, die bei Pronomen nicht nach Genus unterscheiden. Dieser kontaktinduzierte leísmo unterscheidet sich vom kastilischen, weil er nicht auf maskuline Personen beschränkt ist, sondern auch feminine und unbelebte Referenten betreffen kann. Für den Schulunterricht ist er kaum relevant, aber für Lehrkräfte, die sich mit dem Spanischen der Andenregion beschäftigen, ein aufschlussreiches Beispiel dafür, wie Sprachkontakt grammatische Strukturen verändern kann (vgl. Herkunftssprachen).

Die Ausnahme von der Regel: der leísmo de cortesía

Eine besondere Spielart des leísmo verdient eigene Erwähnung: der leísmo de cortesía. Hier wird le als direktes Objekt verwendet, wenn das Pronomen auf die Höflichkeitsform usted referiert – etwa in Sätzen wie Le saludo atentamente (statt Lo/La saludo). Anders als der regionale leísmo Kastiliens ist dieser Gebrauch nicht auf eine bestimmte Gegend beschränkt, sondern begegnet in der gesamten spanischsprachigen Welt, auch in Hispanoamerika (besonders verbreitet in Mexiko). Das Pronomen le macht hier die Höflichkeitsdistanz ausdrücklich sichtbar. Da dieser Gebrauch pragmatisch motiviert und weit verbreitet ist, wird er nicht als Fehler, sondern als normgerecht betrachtet.

Leísmo erkennen und einordnen

Für den Unterricht gilt eine einfache Regel: Aktiv gelernt wird das etymologische System (lo/la für das direkte, le für das indirekte Objekt). Dieses System ist panhispanisch und bildet die sichere Grundlage für den Sprachgebrauch.

Formen wie le vi können Lernenden dennoch begegnen – etwa in spanischen Zeitungen, Serien oder literarischen Texten. In diesem Fall handelt es sich meist um den kastilischen leísmo, eine regionale Variante des Spanischen in Zentralspanien. Daneben existiert mit dem leísmo de cortesía eine weitere, panhispanisch verbreitete Verwendung von le bei der Höflichkeitsform usted.

Ziel des Unterrichts ist daher nicht, diese Varianten zu übernehmen, sondern sie erkennen und einordnen zu können.

Me acuerdo que…? – Queísmo und dequeísmo3

Ein Satz wie Me acuerdo que lo vimos ayer wirkt für viele Lehrkräfte sofort verdächtig – müsste es nicht me acuerdo de que… heißen? Solche Fälle gehören zu den klassischen Zweifelsfragen der spanischen Grammatik. Gemeint sind die Phänomene queísmo und dequeísmo, also unterschiedliche Varianten im Gebrauch von Präpositionen vor der Konjunktion que. Beim queísmo fehlt eine Präposition, die nach der Norm erwartet wird (me acuerdo que… statt me acuerdo de que…), während beim dequeísmo eine Präposition eingefügt wird, obwohl sie standardsprachlich nicht vorgesehen ist (pienso de que vendrá, creo de que es verdad). Beide Erscheinungen sind im Spanischen seit Langem belegt und treten vor allem im gesprochenen Sprachgebrauch vieler Regionen auf.

Der Hintergrund liegt in der Struktur vieler Verb- und Adjektivkonstruktionen. Einige verbinden sich direkt mit einem Nebensatz (creer que, pensar que, decir que), andere verlangen eine Präposition (acordarse de que, estar seguro de que, alegrarse de que). Diese Präposition ist meist nicht semantisch transparent, sondern Teil der Valenz des jeweiligen Ausdrucks. Gerade deshalb entstehen leicht Unsicherheiten. Wer etwa weiß, dass acordarse eine Präposition verlangt (me acuerdo de que vendrá), kann dieses Muster fälschlich auf andere Verben übertragen und Formen wie creo de que vendrá bilden, obwohl es standardsprachlich creo que vendrá heißen müsste. Für Lernende – und oft auch für Erstsprachler:innen – liegt das Problem also weniger in der Bedeutung als in der lexikalisch festgelegten Struktur der Konstruktion.

Im tatsächlichen Sprachgebrauch zeigen sich jedoch auch Fälle, in denen Varianten nebeneinander auftreten oder regional unterschiedlich bevorzugt werden. So wird etwa beim Verb informar sowohl die Konstruktion informar de que el ministro dimitió als auch informar que el ministro dimitió verwendet. In der spanischen Pressesprache ist die Variante mit Präposition (informar de que) besonders verbreitet, während in vielen hispanoamerikanischen Medien häufiger die Konstruktion ohne Präposition (informar que) erscheint. Beide Formen gelten in diesem Kontext als akzeptabel und illustrieren, dass sich im realen Sprachgebrauch unterschiedliche Präpositionsmuster etablieren können.

Informar que oder informar de que: Hörbeispiele

Die folgenden Ausschnitte aus Nachrichtensendungen zeigen zwei gebräuchliche Konstruktionen mit dem Verb informar. In Hispanoamerikas erscheint meist (aber nicht immer) informar que, während in Spanien traditionell informar de que bevorzugt wird. Beide Varianten sind im journalistischen Sprachgebrauch etabliert.

Chile:

„(...) las autoridades informaron que desde el 14 de agosto a la fecha se han detectado 4,62 toneladas de merluza común de origen ilegal.“ (CHL269490cb5)

Bolivien:

„El Servicio Departamental de Salud de Cochabamba informó que tuvo un 70% de alcance en la campaña de vacunación contra la influenza.“ (BOLaa501b2f6)

Nicaragua:

„(...) que el diario The New York Times informara de que Moscú había reunido una fuerza de 50.000 tropas (...) en la región fronteriza con Ucrania (...)“ (NICdb83e03a2)

Spanien:

„(…) han enviado este miércoles un escrito (...) en el que informan de que efectivamente participaron en el acto de bienvenida Puigdemont en Barcelona el pasado jueves.“ (ESPe783daec2)

Audios aus CO.RA.PAN

Für den Unterricht bedeutet das vor allem: In der Standardsprache gilt in vielen Fällen eine klare Zuordnung der Präposition (me acuerdo de que…, aber creo que…). Gleichzeitig zeigt der tatsächliche Gebrauch des Spanischen, dass Unsicherheiten bei der Präpositionswahl relativ häufig sind. Für Lernende empfiehlt es sich daher, solche Präpositionen zusammen mit dem jeweiligen Verb oder Ausdruck zu lernen, statt sie allein aus der Bedeutung abzuleiten.

Que oder de que: eine einfache Probe

Ob ein Nebensatz mit que oder de que steht, lässt sich mit einer einfachen Probe prüfen: Ersetze den gesamten Nebensatz durch ein neutrales Pronomen wie eso. Wenn das Pronomen eine Präposition verlangt, steht auch vor dem que-Satz eine Präposition.

¿Recuerdo de que te quería llamar?¿Recuerdo de eso? → nein
→ richtig ist: Recuerdo que te quería llamar.

¿Me acuerdo que te quería llamar?¿Me acuerdo eso? → nein
→ richtig ist: Me acuerdo de que te quería llamar.

Der (de)queísmo gestern und heute

Sowohl queísmo als auch dequeísmo sind keine neuen Erscheinungen des Spanischen, sondern bereits in älteren Sprachstufen belegt. Besonders das Weglassen der Präposition (queísmo) ist historisch weit verbreitet und findet sich schon in Texten des klassischen Spanisch. Dequeísmo tritt dagegen insgesamt seltener auf und wird häufig als Reaktion auf Unsicherheiten bei der Präpositionswahl interpretiert.

Die NGLE weist außerdem darauf hin, dass Alternanzen zwischen Konstruktionen mit que und de que nicht immer nur als normative Abweichungen zu verstehen sind. Bei verschiedenen Verben des Sagens, Hinweisens oder Wahrnehmens – etwa advertir, avisar oder cuidar – können beide Konstruktionen auftreten. Ihre Verteilung hängt dabei teilweise von Bedeutungsnuancen der jeweiligen Konstruktion, teilweise auch vom regionalen Gebrauch ab. So wird in vielen Varietäten des amerikanischen Spanisch häufiger die Variante ohne Präposition verwendet (avisaron que…), während im europäischen Spanisch häufiger beide Möglichkeiten nebeneinander erscheinen (avisaron que… ~ avisaron de que…). Solche Fälle zeigen, dass die Wahl zwischen que und de que nicht immer eindeutig als ‘richtig’ oder ‘falsch’ einzuordnen ist, sondern auch mit unterschiedlichen Konstruktionstypen und regionalen Präferenzen zusammenhängt. Einen Sonderfall bildet advertir: Hier kann die Präposition bedeutungsunterscheidend sein – advertir de que bedeutet typischerweise ‘vor etwas warnen’, advertir que eher ‘etwas bemerken’ bzw. ‘ankündigen’. Im hispanoamerikanischen Spanisch wird advertir que häufig in beiden Bedeutungen ohne Präposition verwendet; im europäischen Spanisch ist die Unterscheidung stabiler.

Habían muchos problemas – gibt es das?4

Gelegentlich stößt man im alltäglichen Sprachgebrauch hispanophoner Länder – manchmal auch in Radiosendungen oder Zeitungstexten – auf Formen wie habían muchos problemas oder hubieron protestas – also auf eine Verwendung von haber im Plural. Normativ ist die Sache zwar eindeutig – es müsste había muchos problemas und hubo protestas heißen, weil das Verb unpersönlich ist und syntaktisch kein Subjekt, sondern ein direktes Objekt –, dennoch kommen solche Pluralformen immer wieder vor.

Die Frage ist, warum es im Sprachgebrauch von hablantes nativos immer wieder zu solchen Pluralformen kommt. Aus linguistischer Perspektive ist die Erklärung nachvollziehbar: Sprecher:innen behandeln haber wie andere Existenzverben (z.B. existir, surgir), bei denen das Bezugsnomen ganz normal als Subjekt fungiert und das Verb im Plural steht (existían muchos problemas, surgieron protestas). In anderen Sprachen kennt man das auch: Im Italienischen zum Beispiel unterscheidet das Existenzverb selbstverständlich zwischen Singular und Plural – c'è un problema vs. ci sono molti problemi. Ob ein Existenzverb mit seinem Bezugsnomen kongruiert oder nicht, ist letztlich eine Frage der einzelsprachlichen Konvention: Im Französischen (il y a) und Deutschen (es gibt) wird wie im Standardspanischen nur der Singular akzeptiert.

Die von der Norm abweichenden Pluralformen sind allerdings weder gleich häufig noch gleich stark stigmatisiert – es lassen sich drei Stufen unterscheiden. Am weitesten verbreitet und am wenigsten auffällig ist die Numeruskongruenz im Imperfekt (habían): Sie kommt sowohl in Spanien (v.a. im Osten und Südosten der Halbinsel) als auch in Amerika vor, dort mit etwas größerer Verbreitung. Deutlich seltener ist die Kongruenz von haber im Perfecto Simple: So fällt es selbst dort wo die Sprecher:innen im Alltag regelmäßig habían verwenden auf, wenn jemand hubieron problemas gebraucht. Schließlich gibt es noch eine Form, die eine Personenkongruenz (habemos pocos) beinhaltet: Sie gilt in Spanien als schlechter Sprachgebrauch, wird in einigen hispanoamerikanischen Ländern jedoch weniger als Abweichung wahrgenommen: In Peru etwa wäre Habíamos cuatro peruanos en ese congreso im Alltagsgespräch unauffällig; in Teilen Zentralamerikas erscheint habemos sogar in formelleren Kontexten. Die soziale Bewertung desselben Phänomens fällt also je nach Region ganz unterschiedlich aus.

Habían problemas im Unterricht

Im Standardspanischen steht das Existenzverb haber immer im Singular (hay, había, hubo, habrá), auch wenn sich das Bezugsnomen auf mehrere Dinge bezieht (hay muchos problemas). Für den Unterricht bedeutet das: Aktiv gelernt wird die Singularform; wenn in authentischem Material Pluralformen auftreten, lassen sie sich als verbreitetes Variationsphänomen einordnen (vgl. Kapitel Fehlerlinguistik).

Variation als didaktische Chance

Die in diesem Kapitel behandelten Phänomene zeigen ein gemeinsames Muster: Morphologische und syntaktische Variation im Spanischen ist kein Randphänomen, sondern der Normalfall. Dabei unterscheiden sich die Phänomene in ihrem normativen Status erheblich. Die Diminutive stehen für regionale Vielfalt ohne jede Normfrage – keine Form ist ‚richtiger‘ als die andere. Der kastilische leísmo bewegt sich im Grenzbereich zwischen regionaler Norm und tolerierter Abweichung. Und beim (de)queísmo sowie bei der pluralischen Verwendung von haber stehen Formen im Raum, die linguistisch erklärbar und regional verbreitet, normativ aber markiert sind. Für den Unterricht heißt das: Solche Unterschiede sind keine Fehler, die pauschal korrigiert werden müssten, sondern Phänomene, die man bei Bedarf einordnen können sollte. Sprachliche Sensibilität für diese Vielfalt – und für die unterschiedlichen normativen Bewertungen, die damit einhergehen – ist ein zentrales Ziel eines reflektierten Spanischunterrichts.

Zusammenfassung

Die Diminutive zeigen, dass ein und dasselbe Suffix je nach Region ganz unterschiedliche kommunikative Leistungen erbringt – von Verkleinerung über Abschwächung und Verstärkung bis hin zu Höflichkeit. Bei den morphosyntaktischen Phänomenen verschiebt sich die Perspektive: Der kastilische leísmo ist historisch verankert und normativ toleriert; (de)queísmo und pluralisches haber sind in einigen Regionen sehr verbreitet, aber normativ markiert. Für den Unterricht gilt: Die panhispanische Norm aktiv lehren, regionale und normativ markierte Formen passiv einordnen können.

Wer mehr wissen will …

Den zentralen Ausgangspunkt für eine vertiefte Auseinandersetzung mit den hier behandelten Phänomenen bietet die Nueva gramática de la lengua española (RAE/ASALE 2009/2011; aktualisierte Ausgabe 2025), die Strukturen systematisch beschreibt und ihre Verteilung im gesamten spanischsprachigen Raum dokumentiert; die neue Ausgabe enthält zudem ausführliche Bibliographien zu den einzelnen Themen.

Für die Objektpronomina (leísmo, laísmo, loísmo) bietet Fernández-Ordóñez (1999) eine grundlegende Übersicht über diatopische Verteilung und systematische Einordnung; ergänzend analysiert Klein-Andreu (2000) Variation und historische Entwicklung. Die Distribution von queísmo und dequeísmo wird u.a. in Gómez Torrego (1999) als Variationsphänomen im Bereich der Subordination beschrieben. Für das existenzielle haber stellt der Sammelband von de Benito Moreno / Octavio de Toledo (2016) eine aktuelle Referenz dar; ergänzend untersuchen Gómez Devís / Gómez Molina (2020) die Kongruenzvariation in verschiedenen Varietäten gesprochener Sprache. Zu den Diminutiven zeigt Gerhalter (2026) auf der Grundlage umfangreicher Korpusdaten aus dem CORPES XXI die diatopische und diafásische Variation von -ito/-ita-Formen und weist insbesondere ihre höhere Frequenz und funktionale Ausdifferenzierung in der gesprochenen Sprache sowie in verschiedenen amerikanischen Varietäten nach.

Auch für die didaktische Perspektive liegen Arbeiten vor, die einzelne der hier behandelten Phänomene im ELE-Kontext aufgreifen. Auffällig ist jedoch, dass grammatische Variation dabei meist nur punktuell berücksichtigt wird – etwa im Zusammenhang mit der Vermittlung einzelner Strukturen oder bei der Diagnose typischer Lernschwierigkeiten. So werden die Objektpronomina (leísmo, laísmo, loísmo) bei García Rodríguez (2004) im Hinblick auf ihre unterrichtliche Behandlung diskutiert, während Criado de Diego (2019) am Beispiel des existenziellen haber variable Zielstrukturen in Lernerdaten analysiert.

Auch Korpora mit authentischem Sprachmaterial bieten einen wichtigen Zugang zur hier behandelten Variation. Das CO.RA.PAN-Korpus (Tacke 2026) stellt standardnahe Varietäten aus dem gesamten hispanophonen Raum mit Audio zur Verfügung. Ergänzend bietet das PRESEEA-Korpus Daten gesprochener Sprache aus verschiedenen Regionen und sozialen Gruppen. Für groß angelegte, panhispanische Analysen eignet sich zudem das CORPES XXI der RAE, das umfangreiche schriftliche und mündliche Daten zur Untersuchung grammatischer Variation bereitstellt.

Literatur

  • CO.RA.PAN Corpus Radiofónico Panhispánico
  • CORPES XXI Corpus del Español del Siglo XXI
  • NGLE Nueva gramática de la lengua española
  • PRESEEA Proyecto para el Estudio Sociolingüístico del Español de España y de América
  • Criado de Diego, Cecilia (2019): „Uso concordado del verbo ‚haber‘ existencial en la lengua escrita de aprendices de español como lengua extranjera“. In: Revista Signos. Estudios de Lingüística 52(101), 720–735. DOI: https://doi.org/10.4067/S0718-09342019000300720
  • de Benito Moreno, Carlota / Octavio de Toledo y Huerta, Álvaro S. (Hg.) (2016): En torno a ‚haber‘. Construcciones, usos y variación desde el latín hasta la actualidad. Frankfurt a. M. / Madrid: Iberoamericana / Vervuert. DOI: https://doi.org/10.3726/978-3-653-06099-7
  • Fernández-Ordóñez, Inés (1999): „Leísmo, laísmo y loísmo“. In: Bosque, Ignacio / Demonte, Violeta (Hg.): Gramática descriptiva de la lengua española. Bd. 1. Madrid: Espasa, 1317–1397.
  • García Rodríguez, Coral (2004): „El leísmo y el laísmo en la enseñanza-aprendizaje del E/LE“. In: Cusato, Domenico Antonio et al. (Hg.): La memoria delle lingue: la didattica e lo studio delle lingue della Penisola Iberica in Italia. Atti del XXI Convegno (AISPI). Messina: Andrea Lippolis, 93–106.
  • Gerhalter, Katharina (2026): „Frecuencia y distribución geográfica del diminutivo -ito/-ita en la lengua oral y escrita del CORPES XXI“. In: Círculo de Lingüística Aplicada a la Comunicación 105, 161–186. DOI: https://doi.org/10.5209/clac.92605
  • Gómez Devís, M.ª Begoña / Gómez Molina, José Ramón (2020): „The agreement of existential haber in three varieties of spoken Spanish: A contrastive analysis“. In: Spanish in Context 17(2), 273–293. DOI: https://doi.org/10.1075/sic.00059.gom
  • Gómez Torrego, Leonardo (1999): „La variación en las subordinadas sustantivas: dequeísmo y queísmo“. In: Bosque, Ignacio / Demonte, Violeta (Hg.): Gramática descriptiva de la lengua española. Bd. 2. Madrid: Espasa, 2105–2148.
  • Klein-Andreu, Flora (2000): Variación actual y evolución histórica: los clíticos le/s, la/s, lo/s. München: Lincom Europa.
  • PRESEEA (2014–): Corpus del Proyecto para el estudio sociolingüístico del español de España y de América. Alcalá de Henares: Universidad de Alcalá. Online: http://preseea.uah.es.

  • Real Academia Española / Asociación de Academias de la Lengua Española:
    — (2009–2011): Nueva gramática de la lengua española. 3 Bde. Madrid: Espasa. Online: https://www.rae.es/gramática/
    — (2025): Nueva gramática de la lengua española. Nueva edición actualizada, 4 Bde. Madrid: Espasa.

  • Real Academia Española (o.J.): CORPES XXI. Corpus del Español del Siglo XXI (CORPES). Madrid: Real Academia Española. Online: https://www.rae.es/corpes/

  • Tacke, Felix (2026): CO.RA.PAN – Corpus Radiofónico Panhispánico. Marburg: Philipps-Universität Marburg. Online: https://corapan.hispanistica.com

Dieses Kapitel zitieren

Becker, Paul / Bender, Lisa / Ritz Pequeño, Enrique / Minchev, Stanislav / Tacke, Felix (2026): „Variation in Morphologie und Syntax“. In: Tacke, Felix (Hg.): Linguistik im Spanischunterricht. Ein digitales Lehrbuch für (angehende) Lehrkräfte. Marburg: Philipps-Universität Marburg, S. 101–114.
Online: linguistik.hispanistica.com
DOI: https://doi.org/10.17192/openumr/598


  1. (Mit-)Autor: Paul Becker. 

  2. (Mit-)Autorin: Lisa Bender. 

  3. (Mit-)Autor: Enrique Ritz Pequeño. 

  4. (Mit-)Autor: Stanislav Minchev.